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Triathlon ist allgemein als Sportart bekannt, bei der große Ausdauer gefordert ist. Die Saison für die Ligaathleten und -vereine dagegen ist eher kurz, denn nur von Juni bis Anfang September ist bei den uns üblichen Temperaturen Schwimmen in offenen Gewässern möglich. Da die Sommerferien noch eine zusätzliche Wettkampfpause bringen, reduziert sich der Zeitraum für die Ligasaison effektiv auf vier Wochen vor und vier Wochen nach den Ferien.
Für die Triathleten des SC Delphin, die mit der ersten Mannschaft in der Regionalliga (der zweithöchsten auf NRW-Ebene) starten, galt es also, für die angesetzten fünf Wettkämpfe auf den Punkt fit zu sein und möglichst ohne Verletzungen oder Pannen durch die Saison zu kommen. Das ließ sich dann aber nicht wie erhofft realisieren und so mussten insgesamt acht Athleten die insgesamt 20 Starts bestreiten.
Je viermal waren die jungen Leistungsträger Thomas Jansen und Lucas Stolberg aktiv. Dabei erlebten sie gleich das gesamte Spektrum der Erlebniswelt Regionalliga. Nach einem allgemein guten Saisonstart in Harsewinkel erwischte es Lucas schon beim zweiten Wettkampf in Dortmund bitter. Eine Verletzung warf ihn beim Lauf auf einen der letzten Ränge im Tagesklassement zurück, aber schon zwei Wochen später eroberte er in Steinbeck beim dritten Ligawettbewerb einen sensationellen 19. Rang. Auf den Abschluss in Xanten musste er dann aber verletzungsbedingt verzichten. Ganz so drastisch erging es Thomas nicht, doch weil er lange, bis kurz vor Saisonbeginn, verletzt war, benötigte der Mannschaftskapitän die ersten Rennen, um seine Form langsam wieder zu steigern. Zwangsläufig lieferte er dann auch in Xanten seinen besten Wettkampf mit hervorragenden Leistungen in allen drei Disziplinen und einem sehr guten Tagesergebnis.
Auch für Holger Ohme und Achim Quadflieg, beide schon seit einigen Jahren Leistungsträger in der ersten Mannschaft, lief es nicht immer rund. Da sie in der "Sommerpause" über die Ironmandistanz starteten, waren sie erwartungsgemäß in den Rennen zuvor sehr stark. Holger wurde aber beim insgesamt schlecht organisierten zweiten Wettkampf in Dortmund auf der Radstrecke fehlgeleitet. Er musste deswegen einige Kilometer mehr zurücklegen und in Verbindung mit Lucas Verletzung kam es, dass dieses Tagesergebnis zum Schlechtesten für das Team wurde. Damit rutschte man auch in der Gesamtwertung auf einen Abstiegsplatz, von dem sich die Mannschaft aber wieder Schritt für Schritt mit immer besseren Ergebnissen entfernte. Bei den letzten beiden Wettkämpfen erreichten die Aktiven in der Tagesabrechnung mit Rang 11 und 9 die Erfolge, die der Mannschaft letztlich ein Fünf-Punkte-Polster auf die dahinter platzierten Teams brachte. So wurde sicher wieder Platz 14 der Abschlusstabelle erreicht und der Abstieg souverän verhindert.
Gerade in der verletzungsreichen Schlussphase der Saison half neben den bereits erwähnten Athleten auch Norbert Effertz mit einer sehr starken Leistung beim Finale in Xanten. Genau wie er war auch Franz-Josef Lürken insgesamt zweimal am Start und das, obwohl der eigentlich gar nicht als Aktiver vorgesehen war. Trotzdem konnte er bei den letzten beiden Rennen mit starken Laufleistungen wichtige Punkte zum Gesamtergebnis beitragen. Das gilt allerdings auch noch für den ehemaligen Mannschaftskapitän Achim Kochs, der nur einmal, in Steinbeck, an den Start gehen konnte, dort aber gewohnt überzeugend auftrat. Auch nur einmal erschien die Nachwuchshoffnung des Vereins, Thomas Philippen auf den Ergebnislisten. Die Trainingsrückstände bei ihm waren zu eklatant, um mehr Starts zu realisieren.
Nach dem Ende dieser kurzen Wettkampfphase beginnt für das Team aber schon im November wieder die Vorbereitung auf die kommende, hoffentlich störungsfreier verlaufende Saison. So wird dann einige Monate lang in der Halle geschwommen, auf Spinningrädern Rad gefahren und im Dunkeln gelaufen. Da ist dann doch wieder die Ausdauer gefordert.

Norbert Effertz für Deutschland.
Der Jubel in Hamburg war riesig am vergangenen Sonntag. Daniel Unger gewann als erster Deutscher die Weltmeisterschaft im Triathlon über die Olympische Distanz. Bejubelt von hunderttausenden Zuschauern an der Strecke mitten im Herz der Millionenstadt direkt vor dem Hamburger Rathaus lief er dem Ziel entgegen. Nur wenige Stunden zuvor war am selben Ort ein Eschweiler Vertreter des SC Delphin im deutschen Nationaltrikot ins Ziel gelaufen. Vor dem offiziellen Highlight der Triathlon-WM fand nämlich die Altersklassen-WM an gleicher Stelle statt. Das deutsche Team setzte sich aus Athleten aller Altersklassen zusammen, die zuvor ihren Leistungen nach ausgesucht worden waren. Mit dabei als Vertreter der 40 bis 45-Jährigen: Norbert Effertz, Eschweiler Triathlet der ersten Stunde und seit Jahren Ligastarter und Leistungsträger im SC Delphin. Freitags war er erst von einer Dienstreise aus China zurückgekehrt, so dass die Voraussetzungen nicht gerade günstig für ihn waren. Trotzdem legte er einen furiosen Start im Rennen hin und kam bereits nach 22 Minuten im vorderen Feld aus dem Wasser. Anschließend ging es für ihn auf eine schöne Radstrecke von 40 km Länge, die ihn u.a. auch über die Reeperbahn und die Elbchaussee führte, aber auch diesen "Ausflug" beendete Effertz bereits nach 1:06 Std. Das abschließende Laufen entlang der Außenalster forderte ihm schließlich noch harte 10 km ab, denn nun machte sich die fehlende Ausgeruhtheit doch bemerkbar. Trotzdem finishte er schließlich, auch Dank der Anfeuerungen der zahlreichen Zuschauer, mit einer guten Laufzeit von 42 Minuten immer noch in der vorderen Hälfte des Feldes und rechtfertigte so nicht nur seine Nominierung für das deutsche Team. Er war auch für die Eschweiler Sportwelt ein hervorragender Repräsentant, auf den insbesondere der SC Delphin stolz sein kann.

Eine weibliche Vertreterin der Delphine erreichte in dieser Saison eher im Stillen große Erfolge, denn immer dann wenn Simone Jansen bei einem Triathlon an den Start ging, landete sie schließlich bei der Siegerehrung auf dem Siegerpodest. Und das obwohl sie ihr Training zumeist alleine absolviert, eine eigene Frauenmannschaft gibt es im SC Delphin für den Ligabetrieb nicht. Zweimal erreichte sie bereits den zweiten Platz, einmal, zu Saisonbeginn in Buschhütten den dritten Rang. Zuletzt gelangen ihr die guten Ergebnisse in Krefeld und in Willich, jeweils über die Sprintdistanz, bei der 500 m geschwommen, 20 km Rad gefahren und 5 km gelaufen werden müssen. Nur je einer Altersgenossin musste sie dabei den Vortritt lassen. Am kommenden Sonntag steht für sie der Saisonabschlusswettkampf bevor, in Xanten am Niederrhein. Wieder wird es über die Sprintdistanz gehen und wieder wird Simone wohl zu den Besten ihrer Altersklasse gehören. Wenn man die Leistungssteigerung im Verlauf der Saison betrachtet, bleibt als logische Folge und Krönung nur eine mögliche Platzierung übrig. Die oberste Stufe auf dem Treppchen sollte für Simone reserviert sein. Es ist ihr zu wünschen.

Sommer 2007 - das Ironman-Virus grassiert wieder.
Seit dem 01.07.07 hat der SC Delphin wieder einen Ironman und eine Ironwoman mehr. An dem besagten Sonntag erfüllten sich Claudia und Norbert Schiewe den "Langstrecken-Traum". Beide waren äußerst gut vorbereitet, denn ohne ersichtliche Schwächephase absolvierten sie die 226 km lange Strecke in und um Frankfurt in hervorragenden Zeiten. Norbert überquerte die Ziellinie bereits nach 11:05 Std. als 88. Athlet (von 251) seiner Altersklasse. Seine Frau Claudia lief nur 41 Min. später als 16. ihrer Altersklasse in Jubelpose über den roten Teppich vor dem weltbekannten Römer. Besonders die hervorragenden Zeiten im abschließenden Marathonlauf (Claudia: 4:26 Std., Norbert: 3:50 Std.) zeigen, dass sie sich ihre Kräfte sehr gut eingeteilt haben. So gut, dass sie nach einem wohlverdienten Abendessen und der abschließenden, stimmungsvollen Laser-Show beschlossen, schon am folgenden Tag den Start für ihren zweiten Ironmanwettbewerb zu buchen, am 06.07.2008, in Frankfurt...
Eine Woche später, im österreichischen Klagenfurt, ist dann auch Vera Lürken-Scholl diesem Virus wieder erlegen. Wieder, weil sie in diesem Jahr bereits ihren zweiten Ironman in Angriff nahm. Nachdem sie 2006 in Frankfurt Premiere hatte, gelang ihr am Urlaubsparadies Wörthersee das Kunststück, ihre Bestzeit um sagenhafte 1:10 Std. zu unterbieten. Nach nur 12:49 Std. an einem 30 °C heißen Tag beendete sie ein für sie nahezu optimales Rennen vor traumhafter Kulisse. Gerade der Beginn des Wettkampfs mit dem Schwimmen im glasklaren Wasser des Wörthersees war hervorragend, denn nach nur 1:16 Std. lief Vera in die Wechselzone ein, um aufs Rad zu steigen und die 180 km in profiliertem Gelände zu bezwingen. Auch das gelang ihr (mit einer Zeit für diesen Abschnitt von 6:16 Std.) sehr gut und so schmerzte es nicht mehr ganz so sehr, als sie auf den letzten Laufkilometern ihr Tempo wegen Rückenbeschwerden etwas drosseln musste. Schließlich war längst klar, dass sie diesen langen und harten Tag mit einer neuen persönlichen Bestleistung krönen würde.

Die Ligasaison der Triathleten neigt sich dem Ende zu. Während die erste Mannschaft noch einen abschließenden Wettkampf in der Regionalliga absolvieren muss, hat das zweite Team der Delphine am vergangenen Wochenende in Krefeld schon den Schlusspunkt unter eine durchaus erfolgreiche Landesligasaison gesetzt. In der abschließenden Tabelle rangiert die Mannschaft auf Rang sechs, punktgleich mit dem fünftplatzierten Team aus Mönchengladbach und nur einen Zähler hinter Platz vier. Die ohne große Aufstiegsambitionen in die Saison gestarteten Athleten um Triathlonwart Thomas Marquardt und Mannschaftskapitän Robert Heinen sehen die erreichte Platzierung zurecht als einen schönen Erfolg an. Schließlich zählt die Truppe mit einem Durchschnittsalter von mehr als 42 Jahren nicht mehr zur ganz jungen Garde der Triathleten. Die durchweg guten Leistungen sind aber auch deshalb sehr zufriedenstellend, weil man lange im Aufstiegsrennen aussichtsreich mitmischte. Nach einem gelungenen Start in die Saison beim Eröffnungswettkampf in Gladbeck mit Platz sechs folgte ein herausragendes Ergebnis in Voerde, wo das Team nur einer anderen Mannschaft den Vortritt lassen musste. Anschließend folgte noch ein fünfter Rang in Altena und zum Abschluss belegte man Platz acht in der Tageswertung in Krefeld. Garanten für die erfreulich verlaufene Saison waren neben den Vielstartern Thomas Marquardt und Robert Heinen auch "Oldie" Fritz Dahl, der ebenso wie die vorher Genannten bei drei von vier Wettkämpfen am Start war. Zweimal mit jeweils sehr guten Ergebnissen waren auch Achim Kochs und Jörg Lüttgen dabei. Letzterer schaffte es sogar, in der jeweiligen Tageswertung einen Endplatz unter den besten Zehn zu erreichen. Das schaffte auch Achim Quadflieg, der das Team beim zweiten Wettkampf in Voerde unterstützte. Der "Exil-Eschweiler" Achim Schwartz aus Meppen half nach mehrjähriger Liga-Abstinenz erfolgreich beim Rennen in Gladbeck seinen Delphinen, genau wie Thomas Jansen, der allerdings anschließend fest für die erste Mannschaft in der Regionalliga gebucht war.

Am vorletzten Maiwochenende starteten die Triathleten des SC Delphin in die Ligasaison 2007. In Gladbeck stand für das Landesligateam ein Sprintwettbewerb auf dem Programm, bei dem es galt, 550 m zu schwimmen, 20 km Rad zu fahren und abschließend 5 km zu laufen. Die Mannschaft freute sich über die guten äußeren Bedingungen. Achim Kochs nutzte diese auch und finishte als 11. des gesamten Feldes in 1:07 Std. Ungefähr eine Minute später lief Thomas Jansen, der in der weiteren Saison wohl für die erste Mannschaft in der Regionalliga starten wird, über die Ziellinie. Als 30. finishte dann Achim Schwartz nach 1:11 Std., drei Plätze vor Triathlonwart Thomas Marquardt, der nach zweijähriger Wettkampfabstinenz ein gutes "Comeback" feierte.
Neben den Ligawettkämpfen fand im Rahmen der Veranstaltung auch ein Kurzdistanzwettbewerb statt, bei dem weitere Delphine über 1000 m Schwimmen, 37 km Rad fahren und 10 km Laufen ihre Form testeten. Besonders zufrieden konnte Achim Quadflieg sein, der weniger als 2 Stunden für diese Distanz benötigte und damit sogar den 2. Platz in seiner Altersklasse belegte. Aber auch der 6. bzw. 7. Platz für Claudia Schiewe und Vera Lürken-Scholl spiegelt eine gewissenhafte Vorbereitung für den im Juli anstehenden Ironman wider. Diese Herausforderung braucht auch Norbert Schiewe nicht zu fürchten, der seine gute Form vor allem auf dem Rad bewies und insgesamt nach 2:14 Std. finishte.

Den Fronleichnamstag nutzten 12 Delphine, um eine gemeinsame Radtrainingsrunde in die Eifel zu unternehmen. Nach dem Start in Schevenhütte ging es über den Rennweg und Bergstein nach Nideggen, von dort aus weiter über Berg nach Heimbach, um dann an der Abtei Mariawald vorbei bis zum Haus Kermeter die längste Steigung zu erfahren. Nach einer kurzen Rast bei Kaffee, Cola und Keksen (siehe Foto) an der Staumauer Schwammenauel ging es weiter über Schmidt nach Vossenack, von wo aus man in zwei Gruppen auf verschiedenen Wegen nach Hause fuhr. Jeder hatte immer wieder Gelegenheit, seine Körner an den zahlreichen Steigungen zu verschießen, allerdings haushalteten alle gut mit ihren Kräften und es wurde immer wieder auf die anderen in der Gruppe gewartet. Am Ende konnten alle zufrieden sein, auch weil das Wetter mitspielte und die mitgebrachten Regenjacken während der ganzen Fahrt über in der Trikottasche bleiben konnten. Die zurückgelegte Strecke variierte je nach An- und Abfahrt zwischen 100 und 150km. Und Höhenmeter gab es sowieso reichlich zu verbuchen.
Abgerundet wurde der Tag dann noch durch den Triathlonstammtisch, bei dem die Kohlenhydrate wieder in die ausgelaugten Triathleten befördert wurden. Der an diesem Tag mit der längsten Strecke ausgezeichnete Triathlonwart (vorbildlich, Thomas!) brauchte dazu sogar 3 Hauptgerichte und einige Kohlehydratlieferanten in flüssiger Form!

Am vergangenen Sonntag war es soweit: Erster Auftritt, erste Mannschaft des SC Delphin Triathlon im ostwestfälischen Harsewinkel. Zurückzulegen galt es die Distanzen von 1000 m Schwimmen, 42 km Rad fahren und 1 0km Laufen. Das mit den ehemaligen Junioren Thomas Jansen und Lucas Stolberg aufgefrischte Team musste sich in der Regionalliga beweisen, nachdem man im vorigen Jahr den Klassenerhalt in der höchsten NRW-Liga nicht geschafft hatte. Die Ungewissheit und Nervosität legte sich bei den beiden Neulingen bereits nach den ersten Metern im Schwimmbecken. Souverän und schnell, wie ihre beiden "älteren" Mitstreiter Norbert Effertz und Holger Ohme schafften sie die 20 Bahnen in weniger als 15:30 Minuten. Nach einem hektischen Wechsel auf das Rad begann der Positionskampf im großen Starterfeld erneut. Am besten konnte sich hier Holger Ohme durchsetzen, der auf den 9. Gesamtrang nach dem Radrennen vorfuhr. Dahinter konnten aber auch die anderen drei mehr als zufrieden mit ihren Zwischenplatzierungen sein und das sollte sich auch während des Laufens bis ins Ziel nicht mehr wesentlich ändern. Zwar musste Holger noch drei Konkurrenten ziehen lassen, doch eine 37-Minuten-Laufzeit am Ende eines solch harten Wettkampfes ist eine herausragende Leistung, die sich auch in der Gesamtzeit von 1:55 Std. widerspiegelt. Acht, bzw. neun Minuten später liefen dann auch Norbert als 46., Lucas (49.) und Thomas (51.) über die Ziellinie und belegten so in der Mannschaftswertung einen guten 12. Platz. Der positive Beginn dieser Saison mit dem neuen Team soll jetzt natürlich auch bei den nächsten Rennen weiter fortgesetzt werden.
Genutzt wurde die Veranstaltung auch wieder von drei Delphinen, die sich über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 84 km Rad fahren, 20 km Laufen) auf ihr persönliches Highlight vorbereiten wollten, die Ironman-Veranstaltungen in Frankfurt und Klagenfurt bzw. den Langdistanztriathlon im September in Köln. Besonders gute letzte Formtests vollbrachten demnach sowohl Achim Quadflieg, der für diese Strecke kaum mehr als 4 Std. benötigte und damit den 10. Gesamtrang belegte, als auch Vera Lürken-Scholl, die in allen Einzeldisziplinen neue persönliche Bestleistungen zustande brachte. Robert Heinen dagegen betrachtete dieses Rennen als einen ersten Ausdauertest in dieser Saison, schließlich hat er noch nahezu drei Monate Zeit, bevor er in der Domstadt an den Start geht.

Trainingswochenende März 2007.
Am vergangenen Wochenende (24./25.03.07) nutzten die Triathleten das schöne Wetter und organisierten unter Leitung des neuen Triathlonwartes Thomas Marquardt ein erstes Trainingswochenende mit insgesamt vier Einheiten an den beiden Tagen. Samstags trafen sich acht Aktive an der Sportanlage am See und trainierten dort auf der Tartanbahn 1,5 Stunden unter Anleitung Übungen des Lauf-ABCs und Intervalleinheiten. Anschließend fuhr man in die Schwimmhalle, wo noch weitere Trios warteten, so dass insgesamt 16 Interessenten vor Ort waren. Noch einmal dieselbe Trainingszeit wurde jetzt im Becken in Technikübungen investiert, die von Thomas am Beckenrand immer wieder begutachtet wurden. Den Abschluss des ersten Tages bildete dann ein 400m-Test.
Am zweiten Tag traf man sich dann morgens bei Sonnenschein (und starkem Wind) am Blausteinsee um gemeinsam 2-3 Stunden Rad zu fahren. Die Strecke führte unter Leitung von Thomas Marquardt und Achim Kochs auch schon über den "Hausberg" zwischen Schevenhütte und Gürzenich, wo die Möglichkeit zu einer ersten Krafteinheit gegeben war. Abends war dann aber wieder die Schwimmhalle Treffpunkt. Schwerpunkt war nun eine längere Einheit nach den Zeitvorgaben, die die Trainer aus dem vorangegangenen 400m-Test errechnet hatten. Außerdem wurde unterstützend noch eine Laktatprobe genommen.
Nachdem die Einheiten vorüber waren, setzte man sich an beiden Abenden noch zusammen und plante weitere Aktivitäten für die kommende Saison bei Brötchen und alkoholfreiem Weißbier.

[Text: Franz-Josef Lürken]


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