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Triathlon

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Beim Triathlon in Altena erkämpfte sich die 2. Mannschaft Platz zwei in der Landesligakonkurrenz.Simone Jansen auf dem Rad.Die Delphine kommen zum Abschluss der Saison besser in Fahrt.
Triathleten schaffen ihre beste Platzierung beim Wettkampf in Hückeswagen. Trotz Rang 12 dürfte der Abstieg nicht zu vermeiden sein.
Schade, dass die Triathlonsaison der NRW-Liga zu Ende ist, denn die Athleten des SC Delphin kamen erst zum Schluss so richtig in Schwung. Beim abschließenden Wettkampf in Hückeswagen schwammen, radelten und liefen die Delphine auf Rang zwölf, ihre beste Saisonplatzierung. "Wir haben uns von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert", freut sich Franz-Josef "Zuppi" Lürken. Über die Mitteldistanz, also 2 Kilometer Schwimmen, 80 Radfahren und 20 Laufen, lieferten Norbert Effertz, Achim Quadflieg, Holger Ohme und Jörg Lüttgen eine tadellose Leistung ab. Dabei waren die Bedingungen schwierig. Die welligen Rad- und Laufstrecken gaben den Athleten keinerlei Rhythmus, heftige Regenschauer machten vor allem den Radfahrern das Leben schwer. Die Delphine ließen sich jedoch nicht beirren und erkämpften sich Rang zwölf. In der Abschlusstabelle reichte das aber nicht mehr für eine Verbesserung. Platz 17 von 18 Teams steht am Ende der Saison zu Buche, wahrscheinlich muss der SC Delphin den Gang in die Oberliga antreten.
Zusammen mit den Teams der NRW-Liga startete in Hückeswagen auch die 2. Mannschaft des SC Delphin in der Landesliga. Vor allem Thomas Philippen, der noch Jugendlicher ist, überzeugte. Er kam als insgesamt Zweiter ins Ziel. Lukas Stolberg und Andreas Wolf sorgten mit ebenfalls tollen Leistungen für einen 14. Platz. Dabei war wesentlich mehr drin. Aber leider musste Thomas Jansen unterwegs aufgeben, seine Punkte fehlten somit am Ende. Eine Woche zuvor in Altena war Jansen aber maßgeblich am größten Erfolg der Saison beteiligt: Die Landesligamannschaft der Delphine wurde dort nämlich Zweiter. Nachdem im ersten Ligawettkampf nur ein 18. Platz errungen werden konnte, bedeutete diese Leistung im Gesamtklassement einen großen Sprung nach vorne auf den 9. Rang. Im Wettkampf über 1000 Meter Schwimmen, 36 anspruchsvolle Kilometer auf dem Rad und zehn Kilometer Laufen zeigten alle vier Athleten eine starke Leistung. Zwar kam Franz-Josef Lürken erst als 44. des Feldes aus dem Wasser, aber mit einer starken Leistung auf dem Rad und der viertbesten Laufzeit aller Starter rannte er noch vor auf Rang sieben und überquerte die Ziellinie nach 1:57 Stunden. Nur vier Minuten später kam Achim Kochs als 20. ins Ziel, 30 Sekunden vor dem Mannschaftskapitän Thomas Jansen, der 25. wurde. Wiederum nur zwei Minuten später erreichte auch der Teamneuling Lukas Stolberg als 35. von 100 Startern das Ziel. Das war umso erfreulicher, weil dies erst sein zweiter Triathlon überhaupt war und gar der erste über diese Distanz. Nach dem Wettkampf in Hückeswagen liegt die Mannschaft in der Landesliga auf einem guten elften Platz und kann entspannt ins Saisonfinale gehen. Freuen konnten sich die Delphine auch über einen weiteren 2. Rang von Simone Jansen in Altena beim Volkstriathlon.

[Text und Bild: Tobias Röber]

Vera Lürken-SchollRobert HeinenDer Ritterschlag für zwei Eschweiler Triathleten.
Vera Lürken-Scholl und Robert Heinen absolvieren ihren ersten Iron Man. Die beiden Athleten vom SC Delphin Eschweiler krönen harte Vorbereitung in Frankfurt. Unbeschreibliche Emotionen werden die beiden nie vergessen.
"Nur für Sekunden spürst du, warum du dir das antust. Aber diesen Moment wirst du nie vergessen." In großen Lettern prangte dieser Werbespruch Ende Juli an den Häuserfronten Frankfurts. Für die beiden Eschweiler Vera Lürken-Scholl (40) und Robert Heinen (38) wahrlich sinnbildliche Worte. Sie haben ihren ersten Iron Man absolviert. Das ist jetzt schon einen Monat her - aber sie werden diesen Moment sicher niemals vergessen. Menschen, die diese Belastung nicht hinter sich haben, können sicher nur schwer nachvollziehen, was es heißt, sich mehr als einen halben Tag lang durch 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen kompletten Marathon, das sind 42,195 Kilometer, zu quälen. Dieses Glücksgefühl, wenn man die Ziellinie überquert wird den meisten auch verschlossen bleiben. Die beiden Athleten des SC Delphin Eschweiler haben es geschafft und sind natürlich überglücklich.
Aber zurück zum Anfang. Warum tut man sich eine solche Tortur überhaupt an? "Das ist die Königsdisziplin des Triathlon, sozusagen der Ritterschlag für die Athleten", erklärt Heinen. Die Vorbereitungen auf diese außergewöhnliche Belastung sind natürlich entsprechend langwierig, allein davor würden bereits Viele kapitulieren. Bei Vera Lürken-Scholl hat im Grunde alles schon 1998 angefangen. Damals absolvierte ihr Mann seinen ersten Iron Man. "Da ist meine Entscheidung gefallen", erzählt sie. Natürlich sind beide schon seit vielen Jahren sportlich aktiv und im Triathlongeschehen dabei. Vera Lürken-Scholl hat ihre Vorbereitung bereits im Januar 2005 begonnen, das letzte halbe Jahr vor dem Wettkampf war für beide sehr intensiv. Über 4000 Kilometer auf dem Rad, 1200 Kilometer Laufen und 70 bis 80 Kilometer Schwimmen, ein extrem hoher Aufwand. "Teilweise ging mein Urlaub dafür drauf", erinnert sich Lürken-Scholl. Robert Heinen ist im Frühjahr gar extra ins Trainingslager gefahren. Die lange Zeit der Vorbereitung hatte Ende Juli endlich ein Ende. Am Sonntag, 23. Juli, fiel für die beiden der ersehnte Startschuss in der Main-Metropole. "Ich konnte die Nacht vorher kaum schlafen. Schon der letzte Arbeitstag war eine Katastrophe", war Lürken-Scholl sehr nervös und konzentriert, Robert Heinen natürlich nicht minder. Am frühen Sonntagmorgen ging es raus aus den Federn, der Startschuss ertönte um 7 Uhr. Geschwommen wurde im Langener Waldsee, etwa 15 Kilometer von Frankfurt entfernt. 2500 Starter waren dabei und der Morgen hielt gleich eine erste Überraschung bereit. Nach den Wochen mit jeder Menge Sonnenschein, hatte sich der See auf über 25 Grad aufgeheizt. Das Regelwerk verlangt in diesem Fall, ohne Neopren-Anzug zu schwimmen, die sind nur bis 24 Grad erlaubt. "Ich war schon ein bisschen unsicher, wie das läuft", so Heinen. Alles klappte jedoch einwandfrei. 1:19 Minuten brauchte er für die Schwimmstrecke, Vera Lürken-Scholl war acht Minuten länger im Wasser. Dann der erste Wechsel. Angetrieben von den Zuschauern ging es rauf aufs Rad. Für die nächsten Stunden hieß es, in die Pedale zu treten. Die Bedingungen an diesem Morgen waren für die Athleten alles andere als einfach. Abgesehen von 1000 Höhenmetern wechselte sich ein Gewitter mit Blitz, Donner und sintflutartigen Regenfällen mit brennender Sonne und 35 Grad ab. Vor allem der Regen forderte einige Sturzopfer. Aber die Belohnung folgt auf dem Fuße: wunderschöne Landschaften rund um Frankfurt und der historische Stadtkern in Maintal-Hochstadt, liebevoll auch "The Hell" genannt ließen die Qualen für einen Moment vergessen. Der Höhepunkt der Radstrecke war aber zweifelsohne der "Heartbreak Hill" in Bad Vilbel. "Wahnsinn, das ist Gänsehaut pur", strahlen beide noch ob dieses unvergesslichen Momentes. Wie bei der Tour de France sei es, wenn sich die Athleten den Berg hinauf schieben, angefeuert von tausenden Schlachtenbummlern, die einen akustisch fast die Steigung hinauf tragen. Nach 5:27 Stunden hatte Robert Heinen die Radstrecke geschafft, Vera Lürken-Scholl brauchte 6:39 Stunden. Letzter Wechsel: Runter vom Rad, die letzten 42 Kilometer standen an. Ein kompletter Marathon also. "Irgendwann ist es dann Kopfsache", weiß Heinen. Die Beine schmerzen, an den Füßen haben sich Blasen gebildet. Aber wer es bis hier geschafft und so lange für diesen Tag trainiert hat, gibt nicht auf. Vera Lürken-Scholl kämpfte mit Magen- und Kreislaufproblemen, biss sich aber durch. Das Ziel ist am Römerberg, einem der Wahrzeichen Frankfurts und bekanntesten Plätze Deutschlands. 300 Meter vor dem Ziel beginnt er: der magische rote Teppich. "Als ich den gesehen habe, war ich total glücklich, total happy. Ich bin richtig über den Teppich geschwebt", lassen Lürken-Scholl die Erinnerungen einfach nicht los. Tausende Fans machten das Ziel zu einem wahren Tollhaus. Ohrenbetäubender Lärm, der Zieleinlauf war ein wahrer Genuss. Nach 12:19 Stunden der lang ersehnte Moment für Robert Heinen: er überquerte erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie. Der Anhängertross der beiden musste auf Vera Lürken-Scholl noch ein wenig warten. Nach 13:59 Stunden hatte auch sie es geschafft. "Ich wollte unter 14 Stunden bleiben", erzählt sie überglücklich. Für beide ist mit dem Überqueren der Ziellinie ein Traum wahr geworden, der Appetit auf mehr gemacht hat. Für beide soll es nicht der letzte Iron Man gewesen sein.

[Text und Bild: Tobias Röber]

Barbara Wolf und Simone JansenEin Triathlon der besonderen Art.
Wie bereits im vorigen Jahr absolvierten die beiden Nachwuchstriathletinnen des SC Delphin Eschweiler Barbara Wolf und Simone Jansen während ihres Urlaubaufenthalts in St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein) einen Triathlon der besonderen Art. 500 Meter Schwimmen in den Wellen der Nordsee, ein langer Lauf über den bis zu 2 Kilometer breiten Strand zur Wechselzone, 20 Kilometer Radfahren "Gegen den Wind" und 5 Kilometer Laufen teils durch den Sand der Dünen sind schon recht anstrengend, aber auch ein tolles Erlebnis. Am Ende stiegen die beiden zur Belohnung auch auf's Treppchen, in der Altersklasse "Weibliche Jugend AK16", Barbara Wolf auf Platz 1 mit einer Zeit von 1:38:52 Stunde und Simone Jansen auf Platz 2.

Thomas Jansen, Sebastian Münstermann, Robert Heinen und Christoph ClausingTriathleten der Delphine kämpfen um Klassenerhalt. Beste Saisonleistung lässt sie wieder hoffen.
Die Triathleten des SC Delphin Eschweiler schwimmen, laufen und radeln in der höchsten Liga Nordrhein-Westfalens gegen den Abstieg. Beim vorletzten Wettkampf dieser Saison, am Sonntag, 2. Juli, in Saerbeck, schaffte das Team seine beste Saisonplatzierung.
Eine Woche zuvor, am Sonntag, 25. Juni, hatten Achim Quadflieg, Norbert Effertz, René Cremers und Achim Kochs den weiten Weg nach Steinbeck (nördlich von Gütersloh) angetreten, um dort Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Leider reichte es nur zu Platz 17 (von 18). Unter anderem, weil Achim Quadflieg auf der Strecke einen asthmatischen Anfall erlitt und aufgeben musste. Norbert Effertz und René Cremers waren zufrieden mit ihrem Wettkampf. Achim Kochs hatte hingegen große Mühe mit dem drückenden Wetter und blieb ein wenig unter den Erwartungen.
Gleichzeitig nahm in Steinbeck die Zweitvertretung der Delphine am Landesliga-Wettkampf teil und schlug sich wacker. Thomas Jansen, Sebastian Münstermann, Robert Heinen und der Vereinsvorsitzende Christoph Clausing zeigten alle hervorragende Leistungen.
Eine Woche später dann der Start in Saerbeck (das liegt zwischen Münster und Osnabrück). Wieder galt es, die olympische Distanz, also 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen, zu bewältigen. Achim Quadflieg zeigte sich sehr gut erholt und bot eine einwandfreie Leistung. Das gute Mannschaftsergebnis rundeten Norbert Effertz, Jörg Lüttgen und Franz-Josef Lürken ab. In der Gesamttabelle liegen die Delphine auf Rang 17, dem vorletzten Platz. Beim letzten Start in dieser Saison, am Samstag, 19. August, in Hückeswagen (bei Remscheid), muss wieder eine starke Leistung und eine gute Platzierung her, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden.

[Text und Bild: Tobias Röber]

Vera Lürken-Scholl400 Triathleten kämpfen gegen die Bullenhitze.
Es war ein fast schon tragikomisches Bild. Mit Sack und Pack, Kühltasche und Luftmatratzen stand am Samstag eine Großfamilie vor dem Dürwisser Freibad. Klar, sie wollten schwimmen. Und obwohl das Freibad mit Menschen gefüllt war, durften sie nicht. Denn schon zum 22. Mal hatte der SC Delphin Eschweiler zum Volkstriathlon eingeladen. Bei diesem optimalen Wetter wurde der Wettkampf einmal mehr zu einem wahren Fest. Die Delphine hatten bestens für alles gesorgt. Das belegen auch die über 400 Starter, die einmal mehr den Weg nach Eschweiler gefunden hatten.
Die Starter kamen nicht nur aus der näheren Umgebung. Jan Gewiese und Bijan Frisch sind Cousins. Jan kommt aus Stuttgart, Bijan aus Berlin und beide waren extra angereist. Von den Schülern B bis hin zu den Senioren der Altersklassen über 65 Jahre waren sämtliche Gruppen vertreten, Spitzensportler genau wie Hobbyathleten. Alle hatten eins gemeinsam: Spaß bei diesem Wetter. Von Verletzungen blieb glücklicherweise auch jeder verschont. Und das Hochgefühl, das der Athlet beim Zieleinlauf verspürt, können ohnehin nur "Leidensgenossen" nachempfinden. Gut, dass im Ziel Moderator Thomas Marquardt jeden einzeln begrüßte, das Publikum Applaus spendete und Obst und kalte Getränke bereit standen. Wie immer machten die Jugendlichen den Anfang. Der Eschweiler Nachwuchs war bestens aufgelegt. Bei den Schülerinnen B kam Kathrin Hirsch auf einen hervorragenden dritten Platz. Einen Doppelerfolg gab es bei der Weiblichen Jugend A. Simone Jansen und Barbara Wolff gewannen. Benjamin André schwamm, radelte und lief bei den Schülern A ganz nach oben aufs Treppchen. Carina Döring war einzige Starterin bei der Weiblichen Jugend B und siegte natürlich damit auch. Alle Genannten starten für den Gastgeber.
In der Gesamtwertung bei den Erwachsenen landete kein Eschweiler auf den ersten drei Rängen. Thomas Philippen vom Ausrichter wurde insgesamt Sechster. Er absolvierte die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen in 1:02:59 Stunden, war damit knappe zwei Minuten langsamer als der Sieger. Als bester Eschweiler darf er sich somit fortan Stadtmeister nennen. Sein Pendant bei den Damen ist Vera Lürken-Scholl. Sie kam nach 1:21:58 Stunden ins Ziel, belegte damit insgesamt Rang 17.
Ein absoluter Höhepunkt ist jedes Jahr der Staffel-Wettbewerb. "Tina und die starken Kerle", die "Treppchen-Jäger" oder "3 Engel für SAM". Sie alle gingen auf die Strecke. Und wie immer gab es auch ganz besondere Staffeln. So auch "Drei Generationen" aus Hürth. Oma, Papa und Sohn teilten sich die drei Disziplinen. Vom ausrichtenden Verein gingen "Die Delphine" an den Start. Josef Peter Becker, Klaus Dieter Jehsert und Hannsgunter Bosselmann brachten dabei ganz 204 Lebens- und 154 Vereinsjahre zusammen. Ein Eschweiler Team schaffte es gar aufs Podium. "Das A-Team" wurde Zweiter. Wolfgang Borchert, Karsten Vogel und Marsel Kropp waren nach 01:02:55 Stunden wieder im Ziel. Dabei fuhr Karsten Vogel sogar die beste aller Radzeiten. Alle Sieger durften sich über Preise und Pokale vom Sporthaus Drucks in Aachen freuen.

[Text und Bild: Tobias Röber]

Triathleten fiebern Saisonstart entgegen.Triathleten fiebern Saisonstart entgegen.
Für die Triathleten des SC Delphin hat die letzte Phase der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Am Sonntag, 21. Mai, geht es los. Der erste Start führt das Team nach Gladbeck. Im vergangenen Jahr endete das Abenteuer 2. Liga für die Delphine mit dem Abstieg. "Jetzt geht es in der neu gegründeten NRW-Liga ebenfalls um den Klassenerhalt", gibt sich Franz-Josef "Zuppi" Lürken bescheiden.
Tief stapeln brauchen die Delphine jedoch keineswegs. Im Umkreis von 80 Kilometern gibt es nach wie vor kaum Triathlon-Mannschaften, die in einer solch hohen Liga antreten. In Düsseldorf und Bonn existieren welche, Aachen und Köln hingegen sind nicht vertreten. "Wir wollen für uns gute Leistungen bringen", formuliert Lürken die Ziele. Dafür trainieren die Athleten eifrig mehrmals die Woche. Müssen sie auch, schließlich gibt es nur wenige vergleichbar anstrengende und zugleich anspruchsvolle Sportarten.
Neben Zuppi Lürken stehen Norbert Effertz, René Cremers, Achim Quadflieg, Achim Kochs, Jörg Lüttgen und Holger Ohme im Kader. Das ist exakt das Team, das im letzten Jahr in der 2. Bundesliga antrat. Pro Wettkampf gehen vier Athleten an den Start. Bei drei der fünf Wettkämpfe geht es über die kurze Distanz, also 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Beim Auftakt in Gladbeck geht es über 550 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Die härteste Prüfung steht dann beim abschließenden Wettkampf in Hückeswagen an. Hier werden 2,5 km geschwommen, 80 km im Fahrradsattel zurückgelegt und 20 km gelaufen.
Die 2. Mannschaft geht vier Ligen tiefer, in der Landesliga, an den Start. Dort wird der Nachwuchs aufgebaut und behutsam an die hohen Anforderungen herangeführt. "Wir sind froh, dass wieder Nachwuchs da ist. Wir hoffen, dass wir einige schon im nächsten Jahr bei uns einsetzen können", erklärt Lürken.
Bald geht es wieder los: Die Triathleten des SC Delphin können den Saisonstart kaum erwarten.

[Text und Bild: Tobias Röber]

Svenja JütteSvenja Jütte beim Rhein Energie Bonn Marathon.
Svenja Jütte wurde beim 7. Rhein Energie Bonn Marathon am 02.04.06 zweite Frau gesamt und beste deutsche Teilnehmerin. Herzlichen Glückwunsch! Diese klasse Leistung schaffte sie auch dank Rene Cremers und ihres Freundes Jörn als Tempohasen. Bei Kilometer 41 überholte Svenja die bis dahin 2. und eingeladene Elite-Läuferin aus Rumänin noch mit einem tollen Antritt. Auch wenn es in diesem Jahr wegen des starken Windes nicht zur Bestzeit gereicht hat - sie ist nach ihrem 9. Platz 2004, dem 5. Platz 2005 jetzt 2. Frau gesamt! Eine hervorragende Leistung!

[Text: Gerd Severin]

IronMan Competition


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